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Einsätze

Tiefgraben: Traktorgespann überschlägt sich und bringt Lagerhausregale zum Einsturz

Christian Stoxreiter zur Übersicht

Am Freitag, 21.08.2026, wurde die Freiwillige Feuerwehr Guggenberg um 8:08 Uhr zu einem außergewöhnlichen Verkehrsunfall alarmiert worden. Der Alarmierungstext ließ nichts Gutes erwarten: „Verkehrsunfall – Traktorgespann gegen Schwerlastregal, Lenker vermutlich verletzt“.

Die Einsatzkräfte von Polizei, Rotem Kreuz Mondsee und Feuerwehr Guggenberg trafen innerhalb von wenigen Minuten nach Alarmierung an der Einsatzstelle beim Lagerhaus Mondsee ein. 

Das Traktorgespann hatte sich überschlagen und ist in die Schwerlastregale gekracht. Durch den Aufprall stürzten die Regale ein und schwere Betonteile, Kanalrohre und Palletten stürzten zu Boden.

Lenker nicht eingeklemmt

Der Lenker des Traktors wurde beim Unfall nicht eingeklemmt und auch nicht aus dem Fahrzeug geschleudert. Das Rote Kreuz versorgte den verletzten Lenker und brachte ihn ins Salzburger Unfallkrankenhaus.

Stromleitung der Straßenbeleuchtung abgeklemmt und isoliert

Beim Überschlag hat der Traktor auch eine Säule der Straßenbeleuchtung umgerissen. Ein ebenfalls alarmierter örtlicher Elektriker klemmte die Stromleitung ab und isolierte diese. Danach konnte mit den Bergungsarbeiten der Fahrzeuge begonnen werden.

Aufwändige Bergungsarbeiten mit Muskelkraft und schwerem Gerät

Die Feuerwehrleute mussten mit Muskelkraft und mit Unterstützung von Staplern die herabgestürzten Betonteile entfernen. Die nicht abgestürzten Paletten und Betonteile wurden vom Regal entfernt.

Die Bergung des verunfallten Traktors und des Anhängers war durch den raschen Einsatz von mehreren helfenden Unternehmen möglich. Mit Hilfe eines Landmaschinenunternehmens, dem Kran des Lagerhauslastkraftwagens und dem Traktor eines Landwirts konnte die Bergung rasch durchgeführt werden.

Die B154 Mondsee Straße war während der Bergungsarbeiten teilweise komplett gesperrt oder nur einspurig befahrbar. Aufgrund des Urlauber- und Einkaufsverkehrs kam es zu umfangreichen Stauungen.

Der Einsatz der 26 Einsatzkräfte konnte nach knapp 3 Stunden beendet werden.

Fotos: C. Stoxreiter